Amen Saleikum – Fröhliche Weihnachten

Spielfilm, 90 Minuten

In der Weihnachtskomödie von Katalin Gödrös droht eine Kirche Sparmassnahmen zum Opfer zu fallen. Die Moschee nebenan hingegen soll vergrössert werden, was zu turbulenten Konflikten führt. Raphael B. Meyer komponierte den Soundtrack dazu: einen bunten Mix zwischen beschwingter Balkan-Musik und behäbigen Orgel-Klängen.

Notenbeispiel

Der Bestatter

TV-Serie, 40 Episoden à 60 Minuten in 7 Staffeln

Von 2013 – 2019 komponierte und produzierte Raphael B. Meyer den Soundtrack zu allen Staffeln der beliebten TV-Serie „Der Bestatter“. Die Krimi-Serie mit Mike Müller in der Titelrolle war immer dienstags in der Primetime auf SRF1 zu sehen. In Deutschland lief die Serie auf 3Sat, im WDR und in der ARD.

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Notenbeispiele

Who’s Afraid of Alice Miller

Dokumentarfilm, 101 Minuten

Martin wird von seiner Mutter mit Gefühlskälte verstossen und vom Vater geschlagen: eine Kindheit ohne Liebe. Die Geschichte klingt wie ein Fallbeispiel aus dem Buch „Das Drama des begabten Kindes“ der weltberühmten Psychoanalytikerin Alice Miller. Aber Martin ist der Sohn der engagierten Kinderrechtlerin.

Nach Alice Millers Tod macht sich Martin auf die Reise, um endlich den Widerspruch zwischen der bekannten Kindheitsforscherin und der zerstörerischen Mutter zu verstehen. Und schliesslich entdeckt er, was zwischen ihm und seiner Mutter steht: das grösste Drama des 20. Jahrhunderts, die Shoa, die Vernichtung des jüdischen Volkes. Die junge Alice Miller überlebte als Jüdin unter falscher Identität in Warschau mitten unter den Nazis – und musste alle Gräueltaten miterleben.

Mit melancholischen Gitarrenklängen begleitet Raphael B. Meyer diesen bewegenden und für den Prix de Soleure nominierten Dokumentarfilm von Daniel Howald.

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SRF Themenschwerpunkt: Mutig in die Zukunft

Opener & Audio Branding

Zum SRF-Themenschwerpunkt „Mutig in die Zukunft“ komponierte Raphael B. Meyer den Soundtrack. Aufgabe war es, die Klangwelt von SRF Kultur mit einer experimentellen, antreibenden und verhalten positiven Musik zu vereinen.

Zoé & Julie – Hidden Marks

Spielfilm, 92 Minuten

Als Zoé ihren Vater aus Wut gegen seine neue Freundin Jasmin des sexuellen Missbrauchs bezichtigt, setzt sich gegen Valentin eine behördliche Maschinerie in Gang. Es stellt sich heraus, dass hinter der Anschuldigung ihre Freundin Julie steckt, die den an ihr bisher verschwiegenen Missbrauch auf ihre Freundin überträgt, was Zoé in eine ausweglose Situation bringt. Julie spannt Zoé für ihre Rache an ihrem Peiniger ein, versucht sich mit ihrer Hilfe von ihm zu befreien. Valentin gerät in die Mühlen der Justiz und lässt nichts unversucht, seine Unschuld zu beweisen…

Ein packender Film von Markus Fischer, zu dem Raphael B. Meyer den Soundtrack komponierte und mit der Berner Band „Patrick Bishop“ aufnahm.

Anna in Switzerland

Dokumentarfilm, 94 Minuten

Anna war 19, als sie in der Schweiz Opfer von Frauenhandel wurde. Während mehrerer Monate wurde sie zur Prostitution gezwungen. Aber das Schlimmste kam erst danach: „Ein Opfer zu sein, und niemand der glaubt, dass ich trotzdem noch Träume haben kann“. Gedemütigt und einsam kämpft Anna 14 Jahre lang für ihre Träume.

Was bedeutet es, stigmatisiert zu sein als Opfer?

Ein packender Dokumentarfilm von Daniel Howald & Chantal Millès über ein Tabuthema. Raphael B. Meyer komponierte für diesen Film einen Soundtrack im Stil der Alten Musik. Die gesamte Musik wurde auf historischen Instrumenten eingespielt: Lauten, Theorben, Gamben, Blockflöten, Gemshörner, Perkussion und ein Vokal-Ensemble der Schola Cantorum Basiliensis.

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Die unbeliebten Aussenseiter

Dokumentarfilm, 97 Minuten

Für manche Künstler war der Barfüsserplatz in Basel mit seinen Restaurants und Bars damals ein wichtiger Treffpunkt. Von dort kamen allerlei Ideen für dramatische und originelle Aktionen und Kunstwerke. So organisierten jene Basler Künstler, deren Arbeiten 1959 von der Jury für die Weihnachtsausstellung abgelehnt wurden, eine Gegen-Ausstellung im damaligen Restaurant Farnsburg am Barfüsserplatz. Andere Maler waren solidarisch und gesellten sich dazu. Kurt Meiers Dokumentarfilm arbeitet die Geschehnisse auf. Raphael B. Meyers Soundtrack wurde 2009 für einen „Jerry Goldsmith-Award“ nominiert.